Eine Liste, die sich sehen lässt … ! 

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Gleich viele Frauen und Männer bis Platz 34, abwechselnd gereiht!

Und vier der ersten zwölf KandidatInnen, beginnend mit dem zweiten Platz, haben Migrationshintergrund.

Das sind die sehens- und bemerkenswerten Eckpfeiler der 47 köpfigen KandidatInnenliste der AUGE/UG Oberösterreich für die Arbeiterkammerwahl im März 2014.

Signale und Anliegen

Der prominent gesetzte Anteil an KollegInnen mit Migrationshintergrund ist ein klares Signal. „Der Skandal auf dem Arbeitsmarkt ist der, dass im Ausland erworbene Qualifikationen gar nicht oder mit viel zu vielen bürokratischen Hürden anerkannt werden“, sagt Martin Gstöttner. „Dadurch sind die KollegInnen gezwungen, weit unter dem Niveau ihrer Qualifikationen zu arbeiten – während die Wirtschaft jammert, dass es zu wenig  gut ausgebildetes Personal gibt. Für die betroffenen KollegInnen heißt das aber Einkommensverlust – in einer Lebenssituation, die durch die Migration meist ohnedies schon schwierig genug ist!“

Sozial, IT, Metall, Zivilgesellschaft …

Ebenfalls gut vertreten auf der sicherlich buntesten Liste dieser AK-Wahl sind Sozial- und Gesundheitsberufe (von der Krankenschwester über die Betriebsrätin im SOS-Kinderdorf bis zum Betriebsrat bei Exit-Sozial usf). Aber die AUGE/UG Oberösterreich hat genauso KollegInnen aus der IT-Branche und – was man von einer grünen Liste nicht zuallererst erwarten würde – KollegInnen aus der Metallindustrie in ihrenReihen. Darunter auch den ehemaligen VOEST Betriebsratsvorsitzenden Johann Linsmaier. Mit auf der Liste, auch dies kein Zufall: der Sprecher der Plattform Heimat ohne Hass, Manfred Walter, Betriebsrat an der Johannes Kepler Universität.

Datum: 23.01.2014
Kategorie: Über uns
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